Historie

 

Seit über hundert Jahren produziert und handelt die Kolks - Mühle und hat so den Sprung von der Tradition zur Moderne geschafft

 

 

Geschichte der Kolks - Mühle

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1886 Mit der Heirat des Bäckermeisters Wilhelm Kolks und Anna Schierenberg am 1. März 1886 beginnt die Firmengeschichte. In diesem Jahr eröffnet Wilhelm Kolks in der Vennestraße (heute zur Stadtmitte Borkens gehörend) eine Bäckerei mit Kolonialwarenhandel. Der Landwirt liefert zu dieser Zeit seinen Roggen an den Bäcker, der ihm das Schwarzbrot backt. Er bekommt aber gewichtsmäßig weniger an Schwarzbrot zurück, da dem Bäcker für Backen und Zutaten auch ein Entgelt zusteht. Das ist wohl der Grund gewesen, dass Wilhelm Kolks bald auch den Handel mit Getreide aufgenommen hat.

1918 Wilhelm Kolks stirbt im Jahre 1918. Seine beiden Söhne Franz und August führen das Geschäft weiter. Franz Kolks kümmert sich um den kaufmännischen Teil und den Getreidehandel, sein Bruder August ist für die Bäckerei verantwortlich.

1923 wird auf einem gepachteten Grundstück in der Nähe des Bahnhofs eine Lagerhalle errichtet. Dort werden Dünge- und Futtermittel umgeschlagen.

1925 Zwei Jahre später pachtet man die Schlossmühle in Gemen, die dem Grafen Landsberg gehört, an. In der Wassermühle schrotet man nur Korn und betreibt Lohnmüllerei. Nachdem man hier zwei Walzenstühle aufgebaut hat, beginnt die Feinmüllerei mit der Herstellung von Roggen-, Weizen- und Buchweizenmehl, wie hier im Münsterland in fast allen Mühlen. Zudem wird Gerste geschält. Nach und nach expandiert der Großhandel. Die Warenauslieferung erfolgt durch Pferdefuhrwerke, bis Ende der zwanziger Jahre ein LKW diese Arbeit übernimmt.

1935 Der Betrieb - inzwischen auf drei Produktionsstätten verteilt, findet 1935 ein geeignetes Grundstück, den heutigen Betriebsstandort. In einer dort bereits existierenden Halle wird nach Umbau der Maschinen 1936 - 1937 mit der Vermahlung begonnen. Einem Müllermeister, der vorher in einer Schälmüllerei gearbeitet hat und 1935 eingestellt wird, ist es wohl zuzuschreiben, dass man diesen Betriebszweig verstärkt ausbaut.

1938 trennen sich die beiden Brüder Franz und August. Franz Kolks ist nun alleiniger Besitzer der Mühle und des Grosshandels. August Kolks verpachtet seine Bäckerei. Die vorhandenen Gebäude haben den Krieg einigermaßen überstanden. Jetzt erfolgt aber auch der Bau eines neuen Mühlengebäudes mit angrenzendem Siloteil.

1955 tritt der Sohn von Franz Kolks, auch mit dem Vornamen Franz, in die Firma ein.

1958 wird mit der Mühlenstilllegung die Weizen - und Roggenmüllerei aufgegeben. Dafür spezialisiert man sich auf die Buchweizenverarbeitung und das Schälen von Getreide für die menschliche Ernährung.

1962 Der Betrieb, durch weitere Gebäude und Silos erweitert, wird 1962 nach dem Tode von Franz Kolks durch seinen Sohn weitergeführt.

1977 beginnt man Saatgetreide, das man bisher nur gehandelt hat, aufzubereiten und zu beizen.

1984 erkrankt Franz Kolks. Wilhelm Winter - zu dieser Zeit Prokurist, wird nun Geschäftsführer.

1985 Franz Kolks verstirbt im Juni 1985. Seine Frau Elisabeth Kolks wird Eigentümerin der Firma.

2001 Nach dem altersbedingtem Ausscheiden von Herrn Winter im Januar 2001 nimmt Andreas Kolks, ein Neffe von Franz Kolks und bisher im Unilever - Konzern beschäftigt, seine Tätigkeit als Geschäftsführer auf.

2002 Die Kolks - Mühle bekommt ein neues Firmenlogo und geht online.

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Fr. 7:00 - 15:15 Uhr

 

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